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Verarbeitungshinweise: Versiegelung

Spezifisches Gewicht (Mischung) 1,38 g/cm3
Festkörpergehalt 98 ± 2 Gew. %
Gewicht Komponente A 2 Einheiten
Gewicht Komponente B (Härter) 1 Einheit
Lieferumfang EP Harz (Epoxidharz), Härter
Mischungsverhältnis 66,6% Komponente A : 33,3 Komponente B
Mindest Härtungs- bzw. Objekttemperatur 6°C
max. Verarbeitungs- bzw.Objekttemperatur 25°C (Das Harz kann bei höheren Temperaturen anfangen aufzukochen)
Haftfestigkeit am Beton größer als die Zugfestigkeit des Betons

Verarbeitungszeit

+5°C +10°C +20°C +30°C
45 Minuten 30 Minuten 20 Minuten 10 Minuten

Begehbar nach

+5°C +10°C +20°C +30°C
30 Stunden 16 Stunden 10 Stunden 6 Stunden

Ausgehärtet nach

+5°C +10°C +20°C +30°C
9 Minuten 7 Minuten 5 Minuten 3 Minuten

Verarbeitungsreihenfolge

  1. Unsere klare EP Versiegelung mit einem Verbrauch von 0,2kg/m² aufrollen

Das Mischungsverhältnis bei der Versiegelung ist 2:1

  • 2 Teile klares Versiegelungsharz
  • 1 Teil EP Härter

 

wobei die Angaben sich auf das spezifische Gewicht berufen. z.B. 1kg EP Harz : 0,5kg EP Härter oder 2kg Harz : 1kg Härter

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund sollte ein mineralisch trockener und tragfähiger sein, der durch Anschleifen mit einer Diamantscheibe (bei Fliesen) oder mit einem Tellerschleifer mit einem 80-120er Korn (bei einer Beton- oder Estrichoberfläche) von Farbresten, losen Zementanteilen / Auskreidungen sowie andere vom Schleifen abgelöste Oberflächenreste und abgelöste Oberflächenpartikel, welche angefallen sind, gesäubert werden.
Die Oberfläche sollte nach dem Schleifen abgefegt und mit einem ordentlichen, leistungsstarken Staubsauger von sämtlichen absplitternden Teilen der Fliesen sowie vom Staub befreit werden und anschließend frei von Fetten und Ölen sein. Die Abreißfestigkeit bei Beton oder Estrich muss über 1,5 N/mm² liegen.
Wenn die Vorarbeiten soweit abgeschlossen sind, sollte sichergestellt werden, ob alle Bereiche im Boden komplett dicht und harzundurchlässig sind. In Bereichen, wo die Heizungsrohre durch den Boden gelegt sind, ist ein vorheriges Abdichten bzw. Prüfen, ob die Dichtung/Dichtmasse/Absperrung noch ausreichend gegeben ist, zwingend notwendig. Sollten Bereiche vorab noch abgedichtet werden, sollten eine 2K Spachtelmasse verwendet werden, um lange Trocknungszeiten zu vermeiden. Diese Spachtelmassen ist bei uns erhältlich.

Mischvorgang

Komponente (A) und Härterkomponente (B) sind im genau dosierten Mischungsverhältnis zu Mischen
Die beiden Komponenten werden vollständig sollten in einem sauberem Mischeimer entleert und ordentlich vermischt werden. Es sollten beide Komponenten restlos entleert werden. Beide Komponenten sollten gut und intensiv miteinander gemischt wurden - wir empfehlen eine Bohrmaschiene oder ein elektrisches Rührwerk zum Mischen und eine Geschwindigkeit von (300-400 U/Min. Während des Mischvorgangs sind die Seiten- und Bodenfläche des Mischeimers mehrfach scharf abzustreifen. Um im Randbereich keinen Teil des Materials auszuschließen, muss das gemischte Material in ein sauberes Gefäß umgefüllt und nochmals durchgerührt und danach zügig verarbeitet werden.

Verarbeitung

Die Verarbeitung soll nur erfolgen, wenn die Temperatur des Untergrundes mindestens 3°C über der jeweils herrschenden Taupunkttemperatur liegt. Die relative Luftfeuchtigkeit darf beim Anbringen des Materials 75 % (bei 10°C) bzw. 80 % (bei 23°C) nicht überschreiten

Weitere Hinweise

Die angegebene Verarbeitungszeit von ca. 30 Minuten (bei 20 Grad Celsius), variiert je nach Gegebenheiten vor Ort wie z.B. Temperatur und Luftfeuchte.

Der beschichtbare Temperaturbereich liegt zwischen 6 bis 35 Grad wobei wir eine Temperatur von 15-25 Grad empfehlen.

Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht höher als 75% sein, um eine Kondensierung auf der frischen Beschichtung zu vermeiden.